Uwe Fehrmann








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Galerist Andreas Garbe schreibt über Uwe Fehrmann - dessen
Themen und inhaltliche Rezeption seiner Gegenwartskunst

Uwe Fehrmann schafft komplexe Bildwerke, die Bezug auf aktuelle, aber auch grundsätzliche Fragestellungen nehmen und Antworten wenn, dann nur im Ansatz liefern. Gesellschaftliche Themen, die sich immer wieder in seinen oft großformatigen Arbeiten finden, thematisieren bei oberflächlicher Betrachtung Dekonstruktion, Abschaffung und Vergessen als Reaktion auf politische Umbrüche. Bei eingehender Auseinandersetzung mit diesen Werken ist jedoch festzustellen, dass es dem Künstler weniger um die äußeren Umstände geht, sondern viel mehr menschliche Verhaltensmuster im Fokus seiner Malerei stehen.

Diese Intention stellt den Menschen und seine Umwelt in den Mittelpunkt der zeitgenössischen Malerei Fehrmanns und thematisiert das Leben und Streben des Individuums. Ebenso beschäftigt er sich mit philosophischen Fragen, die über den Einzelnen hinausweisen und das Prinzip des Mensch-Seins und das Zusammenleben in gesellschaftlichen Strukturen untersuchen...

Quelle: Galerie EventArt - Die Kunstmacher, Andreas Garbe


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Galerist Charles W. Andrews im Interview mit Uwe Fehrmann


1. Wer bist du und was machst du?
Auf diese Frage kann ich ganz einfach antworten: Ich bin Künstler und ich male. Ich bin noch im geteilten Deutschland, in der DDR, aufgewachsen. Dort habe ich aufgrund der politischen Situation, in geistiger Unfreiheit gelebt und war beschränkt darin, mein Leben nach meinen Vorstellungen zu leben. Die Kunst unterlag dieser Beschränkung genauso. Wer nicht einigermaßen konform malte, hatte kaum eine Chance. Deshalb habe ich die DDR 1984 durch Flucht verlassen. Diese Erlebnisse von Überwachung und Unterdrückung habe ich in meinem Gemälde- Zyklus “Die Gedanken sind frei” verarbeitet und mehrfach in “Die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen” ausgestellt. Ich freue mich, jetzt ein ausgefülltes Leben mit meiner Familie und meiner Kunst führen zu können.

2. Warum Kunst?
Ich setz(t)e mich mit dem, was ich sehe und erlebe intensiv auseinander und verarbeite vieles davon in meinen Bildern. In meiner Jugend habe ich auch geschrieben und musiziert. Doch nur in der Malerei habe ich wirkliche Erfüllung und Glück empfunden.

3. Was ist Ihre früheste Erinnerung, ein Künstler zu sein?
Buntstifte, Farben und Papier durften in meiner Kindheit nie fehlen, wie bei vielen anderen Kindern auch. Ich habe eigentlich fast immer schon gemalt. Wenn ich aber zurück denke, habe ich mich bei meinem Studium der Gemälde Ilya Repins und Aleksander Iwanows begonnen, wirklich als Künstler zu begreifen.


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https://www.artsillustrated.com/uwe-fehrmann-artist/

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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der ehem. EU-Präsident Dr. José Manuel Barroso beantworten Fragen

Das Projekt "Ein neues Leitmotiv für Europa - NEW NARRATIVE FOR EUROPE" auf Initiative des Europäischen Parlaments mit Dr. José Manuel Barroso und Dr. Angela Merkel in der Akademie der Künste | mehr Informationen

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Ein neues Leitmotiv für Europa - New Narrative for Europe


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